Digitale Kollektionen
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| Status dieses Artikels | |
|---|---|
| Erstellt für Goobi Version: | 1.5.1 |
| Überprüft für Goobi Version: | 1.5.1 |
| Anmerkungen: | versionsunabhängig |
Die Digitale Kollektion (oder Sammlung) fungiert als übergeordnete Kategorie bzw. Sammlungsnachweis, unter der das einzelne digitale Medium abgelegt wird.
Im Umkehrschluss heißt das:
Jedes digitale Medium, das in Goobi eingestellt bzw. produziert und bearbeitet wird, ist mindestens einer Digitalen Kollektion zuzuweisen; es kann auch Bestandteil mehrerer Kollektionen sein.
Die Digitale Kollektion ist in Goobi ein sog. Pflichtmerkmal; es ist von jedem Anwender frei wählbar, fortschreibbar und redundant belegbar. Ebenso besteht aber auch die Möglichkeit, sämtliche digitalen Medien in nur einer Digitalen Kollektion abzulegen.
Die Digitale Kollektion kann, muss aber nicht identisch sein mit einem (Digitalisierungs-) Projekt.
Empfehlungen für Digitale Kollektionen
- Sondersammelgebiete der DFG
- Sammelschwerpunkte thematischer Natur (z.B. Saxonica, Bavarica etc.)
- Sammelschwerpunkte medientypologischer Art (z.B. Handschriften, Musikalien, Karten etc.)
- Bestände von sonstiger herausragender Bedeutung (auch Digitale Editionen)
- Projekte, die eines besonderen (Sammlungs- und Verfügbarkeits-) Nachweises bedürfen, etwa DFG- und andere Drittmittel- bzw. Referenzprojekte
- Dokumentsammlungen mit besonderer Relevanz für Lehr- und Forschungszwecke (betrifft v.a. Universitätsbibliotheken)
Beispiele 'Digitale Kollektionen verschiedener Systeme'
Praktischer Nutzeffekt
- Fokussierung auf einen zielorientierten retrodigitalen Bestandsaufbau der eigenen Einrichtung
- Prämisse: es werden nur Titel digitalisiert, die dem Sammelauftrag (manifestiert in den Digitalen Kollektionen) entsprechen; hinzu kommen außerdem Titel, die als kostenpflichtiger Digitalisierungswunsch von Benutzern in Auftrag gegeben werden - diese erscheinen dann in Kollektionen wie "Varia" oder "DigiWunschbuch".
- URL für die Sammlung/Kollektion ermöglicht:
- direkte Verlinkung/Einbindung in beliebige Webangebote
- separate Präsentation ein und derselben Sammlung/Kollektion in unterschiedlichem Kontext - Beispiel: Historische Protokolle des Sächsischen Landtages als eigenständiges Webangebot und in den Digitalen Sammlungen der SLUB
- Voraussetzung für Harvesting ausgewählter Bestände in überregionalen Informationssystemen, etwa Europeana (bspw. können Sammlungen als sog. "Sets" in der OAI-Schnittstelle abgebildet werden und sind auf diese Weise abrufbar)
Zugleich kann die Digitale Kollektion als Sammlungsnachweis betrachtet werden. Als solcher wird sie bei der Formalerschließung des Titels in den Bibliothekskatalogen berücksichtigt.
Beispiel:
Dresdner Bilderhandschrift des Sachsenspiegels - ein Digitalisat der SLUB Dresden
Im Katalogisat des Titels im SWB erscheinen als Gesamttitel der Online-Ressource die Digitalen Sammlungen
Darüber hinaus wird der Titel in der Kollektion Virtuelle Schatzkammer nur in der Webpräsentation der SLUB angezeigt.
Referenzen
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